Gedanken – Blog
Auf Fachtagungen, in Slack-Channels, beim Bier nach Feierabend – überall dieselben Signale: zu viel, zu schnell, zu widersprüchlich. Aber kaum jemand spricht es offen aus.
Zeitmanagement war eine meiner ersten Schulungen im Berufsleben. Fast 20 Jahre ist das her. Ich dachte, ich kenne das Thema. Bis ich gemerkt habe: Ich habe die ganze Zeit das Falsche optimiert.
Du kaufst ein rotes Auto und siehst plötzlich überall rote Autos. Dein Gehirn filtert die Realität – und die meisten haben den Filter auf Negativ stehen, ohne es zu merken.
Sommerreifen von O bis O – von Ostern bis Oktober. Klingt simpel. Bis du versuchst rauszufinden, wann Ostern eigentlich ist. Dann landest du bei Mondphasen, römischen Kaisern und einem Kalender, der hinten und vorne nicht stimmt.
Ich habe in meinem Leben schon einiges verbockt. Beruflich, privat, manchmal beides gleichzeitig. Und trotzdem – oder gerade deshalb – weiß ich heute besser, was funktioniert.
Wann warst du das letzte Mal gelangweilt? Nicht kurz, sondern richtig – ohne Ablenkung, ohne Bildschirm? Ich glaube, genau da passiert das Denken, das wir uns abtrainiert haben.